UNSER LEITBILD:

Unsere Schule ist ein gesunder Lern- und Lebensraum für alle – verbindlich, selbstständig, vertrauensvoll –

Schlüsselkompetenzen

Schlüsselkompetenzen

Schlüsselkompetenzen sind „erwerbbare allgemeine Fähigkeiten, Einstellungen und Wissenselemente, die bei der Lösung von Problemen und beim Erwerb neuer Kompetenzen in möglichst vielen Inhaltsbereichen von Nutzen sind“ (H.Orth).

Durch sie entsteht eine Handlungsfähigkeit, individuelle und gesellschaftliche Anforderungen bewältigen zu können. Dies bedeutet, dass Schlüsselkompetenzen in allen Lernarrangements erworben werden müssen, da sie nicht in die Wiege gelegt werden.

Wir verstehen unter Schlüsselkompetenzen die Folgenden: Die Kommunikationskompetenz und die Lesekompetenz ermöglichen erst den Zugang zur Bildung. Ohne Sie können wir nicht in Kontakt mit der Umwelt treten.

Die Teamfähigkeit ermöglicht es uns, sinnvoll und zielgerichtet mit anderen Personen Beziehungen aufzubauen. Dies hat besondere Bedeutung, um sich im Lebensraum Schule wohlzufühlen. Außerdem ist Lernen in weiten Teilen ein sozialer Prozess. Ein Beispiel, wie die Teamfähigkeit diagnostiziert bzw. gefördert werden kann, ist in dem Assessment zur Teamfähigkeit nachzulesen.

Für das selbstständige Lernen wird die Lernkompetenz benötigt. Die entsprechenden Teilkompetenzen ordnen sich den Phasen eines Lernprozesses zu: Zielfindung (Warum lerne ich?), Lernplanung (Wie lerne ich?), mit Strategien Lernen (Womit/Was lerne ich?), Lernhandlungen regulieren (Was mache ich bei Störungen?), Lernhandlungen evaluieren (Was mache ich in Zukunft anders?). Das Kompetenzraster Lernkompetenz liefert uns dafür eine theoretische Sachanalyse der genannten Teilkompetenzen in verschiedenen Könnensstufen. Das Kompetenzerwerbsschema Lernkompetenz hat die Aufgabe Lernsituation zu benennen, in denen diese Kompetenz eingeführt werden; dies stellt unsere curriculare Verankerung dar.

Zur Umsetzung der Lernkompetenz benötigen die Schülerinnen und Schüler Methodenkompetenz (Werkzeuge) und Medienkompetenz (Vehikel zum Informationstransport). Gerade die neuen Medien bergen Chancen, aber auch Risiken. Deshalb muss die Vermittlung eines sicheren und verantwortungsvollen Umgangs mit Medien unterstützt werden.

Entwicklung der Schlüsselkompetenzen
Entwicklung der Schlüsselkompetenzen

Der Weg zu selbstständigen Lernerinnen und Lernern startet im Kleinen. Zuerst können die Kinder nur einzelne Methoden, zum Beispiel eine Mindmap, anwenden. Im Laufe der Zeit lernen sie verschiedene Methoden kennen und können letztendlich entscheiden, in welcher Lernsituation sie welche Methode einsetzen. Sie können für sich begründen, warum sie den Text mit einer Mindmap und nicht mit einer Tabelle, Unterstreichungen usw. zusammenfasst haben. Ihre Methodenfertigkeit hat sich zu einem strategischen Können weiterentwickelt. So werden sie fit gemacht, um in Zukunft im Alltag einer Informationsgesellschaft bestehen zu können. Dafür werden Schlüsselkompetenzen benötigt. Das sind erwerbbare Fähigkeiten, Fertigkeiten, Einstellungen und Wissen, die beim Erwerb neuer Kompetenzen und bei der Lösung von Problemen und in möglichst vielen Bereichen von Nutzen sind. Bei diesen Schlüsselkompetenzen soll der Grad der Selbstständigkeit maximiert werden. Dabei wird kontinuierlich der Anteil der Lehrersteuerung durch die Schülersteuerung ersetzt.

Wie kann dieser Lernprozess zur Selbstständigkeit strukturiert werden? Zum einen wird er anforderungsorientiert ablaufen. Im Lauf der Schulbahn tauchen immer wieder typische Anforderungen an Schülerinnen und Schüler auf. Wenn solche Anforderungen bekannt sind, kann der Unterricht geplant auf sie vorbereiten. Dazu werden Kompetenzen zur Bewältigung der Anforderungen systematisch im Fach “Schlüsselkompetenzen“ eingeführt und durch die fachspezifischen Curricula im alltäglichen Unterricht verankert.

Neben der curricularen Verankerung von Schlüsselkompetenzen, sollten Lehrkräfte auch bedarfsorientiert diese vermitteln. Nach einer Diagnose durch die Lehrkraft, einer Rückmeldung von Kindern usw. wird eine Kompetenz aufgegriffen und in der gesamten Klasse gefördert. Nun beginnen die eigentlichen Wiederholungsschleifen bzw. Nutzbarmachung von Ritualen. Dies geschieht mit dem Teampinboard.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass nur einzelne Schülerinnen und Schüler Förderbedarf von Schlüsselkompetenzen haben. Dann können individuelle smarte Ziele (Begriffserklärung) vereinbart werden. Dafür stehen verschiedene Formate, wie Beratungstag, Lerncoaching, Tischgruppenreflexionen etc. zur Verfügung.

Anforderungsorientiert
Anforderungsorientiert

Zu verschiedenen Zeitpunkten bestehen unterschiedliche Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler. In der unten stehenden Abbildung sind für unseren Unterricht relevante Schwerpunkte aufgeführt. Mit unterschiedlichen Konzeptelementen werden diese dann bearbeitet. So gibt es Konzepte zum selbstständigen Lernen, zur Teamfähigkeit, Berufswahlvorbereitung, Projektlernen, Persönlichkeitsbildung usw.

Curricular
Curricular

Die Anforderungen an Schülerinnen und Schüler wandeln sich im Laufe der Zeit. In unseren schulinternen Plänen (Curricula) sind Maßnahmen erwähnt, die konstruktiv mit den Anforderungen umgehen.

Lernkompetenz

Für das selbstständige Lernen wird die Lernkompetenz benötigt. Diese umfasst Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen um Lernen zu können. Die Lernkompetenz kann in verschiedene Teilkompetenzen aufgeteilt werden, die in den Phasen eines Lernprozesses eingeordnet werden können: Zielfindung (Warum lerne ich?), Lernplanung (Wie lerne ich?), mit Strategien Lernen (Womit/ Was lerne ich?), Lernhandlungen regulieren (Was mache ich bei Störungen?), Lernhandlungen evaluieren (Was mache ich in Zukunft anders?). Diese Phasen korrospondieren mit dem Kölner-Handlungskreislauf nach Aschermann.

Das Kompetenzraster Lernkompetenz liefert uns dafür eine theoretische Sachanalyse der genannten Teilkompetenzen in verschiedenen Könnensstufen. Das Kompetenzerwerbsschema Lernkompetenz hat die Aufgabe Lernsituation zu benennen, in denen diese Kompetenz eingeführt werden; dies stellt unsere curriculare Verankerung dar.

Teamfähigkeit

Die Teamfähigkeit wird durch das Kompetenzraster Teamfähigkeit strukturiert.

Ein Instrument zur Diagnose und Förderung der Teamfähigkeit ist das Assessment Teamfähigkeit.