Lernjobs

Lernjobs leiten und strukturieren den individuellen Lernprozess der Schülerinnen und Schüler innerhalb einer Kompetenz (-stufe) eines Kompetenzrasters (z.B.: Englisch). Dabei haben sie einen unterschiedlichen Umfang; von einer bis zu mehreren Unterrichtsstunden in denen kompetenzorientiert (Begriffserklärung) gelernt wird. Für uns bedeutet das, dass  neben der systematischen Vermittlung intelligenten Wissens kompetenzfördernde Lernaufgaben mit Alltagsbezug bearbeitet werden. Die zugehörigen  Aufgabenstellungen sind binnendifferenziert, stellen individuelle Fördermaterialien zur Verfügung und sind mit verschiedenen Sozialformen aufbereitet. Dieser Lernprozess kann sich in folgende Phasen gliedern:

Das solltest du schon können…  Diagnoseaufgaben (Begriffserklärung), individuelle Förderempfehlungen usw. haben das Vorwissen im Blick (siehe formative Diagnostik der Check-in-Seiten der Schulbücher).

So kommst du in das Thema rein… Hier können die Schülerinnen und Schüler ein erstes individuelles Verständnis selbst entwickeln.

Das solltest du wissen… Lehrerinputs (in Kleingruppen oder 1 Klassenverbandstunden/Fach), Materialien (Schulbücher…), Videotutorien (blink.it) und schnellere leistungsstarke Schülerinnen und Schüler (Chefsystem) liefern das intelligente Wissen, was zur Umsetzung der Kompetenz bzw. Lösen eines Problems benötigt wird.

So kannst du dein Wissen anwenden… Lernaufgaben sind das Herzstück eines Lernjobss und dienen dem schüleraktivem Lernen.

So kannst du üben… Intelligentes Üben und Transferaufgaben sichern den nachhaltigen Lernerfolg.

Das kannst du jetzt… Check-outs (formative Tests Begriffserklärung) machen Lernerfolge bewusst und dienen der Metakommunikation (siehe Check-out-Seiten der Schulbücher).

Nicht alle Phasen müssen in einem Lernjob vorkommen. So findet eine an die zu erlernende Kompetenz angepasste Reduktion des Umfangs statt. Arbeitspläne können auch verschiedene Schwerpunkte besitzen: Lernjob Einführungsphase; Lernjob Übungs- und Vertiefungsphase.